Gemeinsame Ausfahrt zum Kraftwerk Zschornewitz - 1. März 2026

der Verein Irene Fahrrad Haus e.V. und das Forum Rathenau e.V. laden ein:


Am Sonntag, den 1. März 2026, empfängt uns der Forum Rathenau e.V. mit unserer gemeinsamen Fahrrad-Ausfahrt  im Kraftwerk Zschornewitz, wir verbinden beide historischen Standorte. 

Anlass ist die Feier der Geschäftseröffnung von Max Schneiders "Irene Fahrrad Werk" in 
Bitterfeld am 1. März 1913, also  vor unglaublichen 113 Jahren. 

Die Zusammenarbeit mit dem Forum Rathenau e.V. liegt nahe: 
Beide Orte sind bedeutende Industrie- und Baudenkmale der Region, die als Folge der Industrialisierung und der Expansion aus Berlin entstanden sind. Beide Vereine setzen sich für den Erhalt dieser einzigartigen Zeugnisse unserer Industriegeschichte ein. Mit dieser Veranstaltung machen wir die historische Verbindung beider Standorte – die Brücke zwischen Bitterfeld und Zschornewitz – sichtbar und übertragen das Thema Mobilität seit der Industrialisierung in die
Gegenwart.

Treffpunkt ist um 10:30 Uhr am Irene Fahrrad Haus in Bitterfeld, die gemeinsame Abfahrt startet um 11 Uhr.  Wir freuen uns auf eine Tour mit historischen Rädern, teilweise aus den 1920er Jahren.

Aber auch moderne Fahrräder sind herzlich willkommen. 

Am Kraftwerk Zschornewitz bieten wir Führungen durch das imposante Denkmal an und  laden anschließend zum Austausch über die Zukunft beider Standorte ein. 

Bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und herzhaften Snacks gibt es Gelegenheit, die Arbeit des
Forum Rathenau e.V. und die des Vereins Irene Fahrrad Haus kennenzulernen. 

Das Programm endet gegen 15 Uhr wieder am Irene Fahrrad Haus.


Für mobilitätseingeschränkte Menschen und alle, die im März nicht mit dem Fahrrad fahren möchten,

besteht die Möglichkeit, um 12:30 Uhr direkt zum Kraftwerk Zschornewitz zu kommen.
Kraftwerkstraße 16, 06722 Gräfenhainichen-Zschornewitz


Diese Kooperation unterstreicht unser Anliegen, Industriekultur der Region lebendig zu halten und verschiedene Initiativen zu vernetzen. Die Veranstaltung bietet allen Interessierten eine einmalige Gelegenheit, zwei außergewöhnliche Denkmale an einem Tag zu erleben und zu verstehen, wie alternative Mobilität und industrielles Erbe zusammen gedacht werden können.


Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro und kommt direkt der Arbeit des Irene Fahrrad Haus zugute,

er fördert und ermöglicht das Vereinsleben und trägt zum Erhalt dieses bedrohten Denkmals bei. 

 

Um Anmeldung per E-Mail (verein@irene-fahrradhaus.de) 

oder über die Facebook-Seite des Irene Fahrrad Haus wird gebeten.

Ein Förderverein für Irene

Um das einmalige Industriedenkmal zu erhalten und mit Leben zu füllen haben wir im Februar 2024 einen Verein gegründet.

In verschiedenen Gruppen bereiten wir die über 110jährige Historie des
Irene Fahrrad Hauses auf, die regionale Fahrradgeschichte stellen wir ebenso dar.
Unser Ziel ist es, die Zeitreise für Interessierte zu ermöglichen.
Für ein lebendiges Vereinsleben  organisieren wir Ausfahrten, erhalten historische Exponate und tauschen uns mit anderen Enthusiasten aus.

 

Du findest das spannend? Dann besuche uns zum monatlichen Vereinstreff, 
jeder erste Montag im Monat, 18 Uhr in der Burgstraße 8, Bitterfeld 

Verein Industriedenkmal & Kulturwerkstatt Irene Fahrrad Haus e.V.

Irene historisch...

1906: in der Großen Frankfurter Straße 140, Berlin übernehmen Alwin Richard Döke und Karl Max Schneider

die Firma Trischkat Automobil- und Fahrradfabrik

1911-1912: Hallesche Straße 27 ( heute Burgstraße 8), Bitterfeld:

Karl Max Schneider errichtet das Irene Fahrrad Werk, lokal bekannt als "Fahrrad Schneider"
Eröffnung am 1.3. 1913: Verkauf, Reparatur und Herstellung eigener Fahrräder

1920-1924: Döke zieht mit seinem Geschäft von Berlin nach Erkner, Betrieb bis 1939

1920-1923: Umbenennung vom "Irene Fahrrad Werk" zur "Irene Fahrrad Industrie"

Verkauf, Reparatur und Herstellung eigener Fahrräder mit zugekauften Rahmen, Anbauteilen 

und Steuerkopfschildern als Konfektionsräder

1933: Namensänderung von "Irene Fahrrad Industrie" in "Irene Fahrrad Haus"

1945: Übernahme des Geschäfts durch Max Kurt Schneider, Sohn von Karl Max

2001: Übernahme des Geschäfts durch Max Dieter Schneider, Enkel von Karl Max

2022: Übernahme des Geschäfts durch Marco Tennert

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